RevShare
RevShare zahlt dem Affiliate einen prozentualen Anteil am Net Revenue aus vermitteltem Traffic, nachdem die Deal-Regeln angewendet wurden.
- Definition
- RevShare
- Suchintent
- Verstehen, wie RevShare den Wert von Affiliate-Payouts und Deal-Vergleichen beeinflusst.
- Aktualisiert
- 15. Juni 2026
- Autor
- Jonathan Konyen
- Geprueft von
- BetLink Editorial Review
Was RevShare bedeutet
RevShare steht fuer Revenue Share. In Affiliate-Operations beschreibt der Begriff meist einen prozentualen Anteil am berechtigten Net Revenue, den ein Operator aus vermitteltem Traffic meldet. Der Prozentsatz ist nur die Ueberschrift. Der reale Payout haengt davon ab, wie der Operator Net Revenue definiert, welche Kosten abgezogen werden, ob negative Monate weitergetragen werden und ob Mindestaktivitaet gilt.
Die kurze Antwort auf den Suchintent: RevShare ist nicht "40 Prozent der Einzahlungen". Es ist ein Anteil an einer berechneten Revenue-Basis. Diese Basis liegt in der Praxis naeher an NGR als an Brutto-Deposits.
Beispiel
Ein Affiliate sendet Traffic unter einem 35-Prozent-RevShare-Deal. Die vermittelte Kohorte erzeugt im Monat 20.000 EUR Gross Gaming Revenue. Der Operator zieht Boni, Payment Fees, Steuern, Chargebacks und Plattformkosten ab. Uebrig bleiben 12.000 EUR berechtigter NGR. Die Affiliate-Provision ist dann 35 Prozent von 12.000 EUR, also 4.200 EUR, bevor weitere Account-Anpassungen greifen.
Wenn der gleiche Deal Negative Carryover nutzt und der Vormonat bei -3.000 EUR lag, kann dieser Verlust den aktuellen Monat reduzieren oder komplett aufzehren. Darum kann No Negative Carryover genauso wichtig sein wie der RevShare-Prozentsatz.
Was den echten Wert veraendert
Drei Faktoren sind meist wichtiger als die Headline:
- Revenue-Basis: GGR, NGR oder eine operatorseitig definierte Basis.
- Abzuege: Boni, Admin Fees, Payment-Kosten, Fraud, Steuern oder Chargebacks.
- Carryover und Lock-Regeln: Negative Carryover, Dormancy, Mindest-FTDs oder rueckwirkende Aenderungen.
Ein 45-Prozent-Deal mit breiten Abzuegen und Carryover kann schlechter sein als ein 35-Prozent-Deal mit klarem Reporting und ohne Carryover. Der Vergleich braucht die Vertragslogik, nicht nur die Sales-Zeile.
Wie BetLink den Begriff nutzt
BetLink haelt RevShare direkt am Offer-Record, Tracking-Link, Postback-Status und Payout-Beleg. Das ist wichtig, weil ein Affiliate-Dispute selten beim Prozentsatz allein startet. Die Kette lautet: welcher Link sendete den Traffic, welcher Postback kam an, welcher NGR wurde gemeldet, welche RevShare-Regel wurde angewendet und passte der Payout zum Deal?
Im Tool-Vergleich gehoert RevShare neben Workflow-Evidenz. Eine Tabelle kann den Prozentsatz speichern. Ein belastbarer Affiliate-Operations-Stack braucht kommerziellen Begriff, Attribution und Payout-Pruefung im selben Kontext.
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FAQ
Ist RevShare dasselbe wie Umsatz?
Nein. RevShare ist der Provisionsanteil des Affiliates, nachdem der Operator die relevante Revenue-Basis berechnet und die Vertragsregeln angewendet hat.
Warum koennen zwei 40-Prozent-RevShare-Deals unterschiedlich zahlen?
Der Prozentsatz kann gleich sein, waehrend Deductions, Negative Carryover, Aktivitaetsregeln, Zahlungsrhythmus und Reporting-Qualitaet unterschiedlich sind.